Navigation und Service

Header

culturegraph.org (Link zur Startseite)

Logo

Zwischenstand und Perspektiven der Digital Humanities I: Im Kontext traditioneller Geisteswissenschaften // Workshop // Deutsche Nationalbibliothek Leipzig // 7. März 2019, 11–17 Uhr // Teilnahme nur auf Einladung

Der Ursprung der Digital Humanities liegt in den 1960er-Jahren und wurde zunächst im Fachbereich der Linguistik angewendet. In den 80ern hielt das Forschungsgebiet Einzug in weitere Forschungsdisziplinen und seit dem Jahr 2000 wird die Bezeichnung „Digital Humanities“ verwendet.

Zu Beginn der 2010er-Jahre konnte sich diese Wissenschaft auch zunehmend in Deutschland etablieren: Zahlreiche neue Verbände, lokale Netzwerke und Arbeitsgruppen wurden eingerichtet, in den traditionellen Geisteswissenschaften wie in den Institutionen des Bibliothekswesens. Gut 60 Professuren wurden besetzt, jedes Wintersemester eröffnen drei bis vier neue Studiengänge. Die großen Institutionen der Wissenschaftsförderung in den Geisteswissenschaften von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bis zu den Akademien haben begonnen, Digital-Humanities-Strategien als Fördervoraussetzungen zu setzen.

Die Sammlungsbestände der Deutschen Nationalbibliothek spiegeln das kulturelle Erbe der letzten 100 Jahre wider und bieten den Digital Humanities Daten aus Text, Bild und Ton, analog und digital. Diese Daten liefern die Forschungsgrundlage der Digital Humanities.

In dieser Funktion ist es unser Anliegen als Deutsche Nationalbibliothek die Entwicklungen der Digital Humanities besser zu verstehen:

  • Welche Veränderungen und Anforderungen bringt die Digitalisierung für Gedächtnisinstitutionen, Forschung und Geisteswissenschaften mit sich?
  • Welche Ressourcen und Kompetenzen werden in naher Zukunft benötigt?
  • Welche Rollen spielen Politik und Gesetzgebung im Zusammenhang mit der Forschung der Digital Humanities?
  • Wie können die Digital Humanities und eine Institution wie die Deutsche Nationalbibliothek, als zentrale Archivbibliothek, zusammenarbeiten?

Nach den inhaltlichen Vorträgen der Referenten und Referentinnen sind mehrere Gesprächssessions zu verschiedenen Schwerpunkthemen geplant. Moderiert werden diese von Frédéric Döhl, Strategiereferent für Digital Humanities im Leitungsstab der Generaldirektion der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig.
Den Abschluss bildet eine Diskussion mit den in die Zukunft gerichteten Fragen der Digital-Humanities-Forschung und zur Zusammenarbeit mit Gedächtnisinstitutionen.

Externe Teilnehmer:

Deutscher Anglistenverband, Deutscher Germanistenverband (AG Germanistik im digitalen Zeitalter), Deutscher Romanistenverband (AG Digitale Romanistik), Deutscher Slavistenverband, Gesellschaft für Informatik (Fachgruppe Informatik und Digital Humanities), Gesellschaft für Medienwissenschaft, Gesellschaft für Musikforschung (Fachgruppe Digitale Musikwissenschaft), Kulturwissenschaftliche Gesellschaft, Mediävistenverband, Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (AG Digitale Geschichtswissenschaft), Verband deutscher Kunsthistoriker (Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte)

Letzte Änderung: 05.03.2019

Diese Seite

Schriftbanner mit Deutscher Nationalbibliothek Leipzig, Frankfurt am Main